In den letzten Jahren, beginnt unser scheinbar feststehendes und gesichertes naturwissenschafltiches Weltbild zu zerfallen. Das dominierende Paradigma der letzten Jahrhunderte – der Materialismus oder Physikalismus – bekommt zunehmend Risse. Lange Zeit galt die Annahme, dass Materie der Ursprung von allem sei, als unumstößliches Fundament der Wissenschaft: Atome verbinden sich zu Molekülen, diese zu Zellen, und irgendwo in der Komplexität neuronaler Feuerwerke entsteht wie durch Zauberhand das Bewusstsein. Doch dieses Bild, so nützlich es für den technologischen Fortschritt war, erweist sich bei näherer Betrachtung als ein Kartenhaus aus logischen Fehltritten, unbewiesenen Annahmen und Fehlinterpretationen.
Wenn wir die Argumente führender Denker, Forscher und Philosophen wie Maria Strømme, Bernardo Kastrup, Jochen Kirchhoff, Prof. Markus Maier, Prof. Gerd Ganteför und die über 120 Jahre alten Gedanken von Rudolf Steiner zusammenführen, wird deutlich: Der Materialismus ist nicht nur unvollständig, er ist in seiner Einseitigkeit ein Unsinn. Er verwechselt die Beschreibung der Welt mit der Welt selbst und leugnet unsere unmittelbare Wirklichkeit – unser Bewusstsein.
von Michael Plein | Januar 2026
Der erste Fehler des Materialismus liegt in einer falschen logischen Reihenfolge. Er versucht, die primäre Wirklichkeit durch eine sekundäre Abstraktion zu erklären. Bernardo Kastrup (promovierter Philosoph und Computerwissenschaftler, der vor allem als prominenter Vertreter des Analytischen Idealismus bekannt ist) weist darauf hin, dass es nur eine Sache gibt, die in der Natur nicht reduzierbar oder erklärbar ist, sondern als »gegeben« hingenommen werden muss, um alles andere zu erklären – und dies ist das Bewusstsein.
Alles, was wir über die Welt wissen – jede Wahrnehmung von Materie, jede Messung, jedes physikalische Gesetz – ist uns ausschließlich durch unser Bewusstsein zugänglich. Wir erleben die Welt nie direkt als »Materie«, sondern immer nur als qualitative Erfahrung (Farben, Töne, Widerstände) in unserem Geist. Unsere Erfahrung ist das Einzige, was uns unmittelbar gegeben ist. Die Materie hingegen ist nur eine Schlussfolgerung, eine Abstraktion, die wir aus diesen Erfahrungen ableiten, um sie zu beschreiben.
Der Materialismus begeht nun den Fehler, diese Abstraktion (die Materie) für realer zu halten als die Erfahrung, aus der sie abgeleitet wurde. Er ersetzt die Realität (das Erlebnis) durch die Beschreibung der Realität (die physikalischen Größen).
Kastrup nennt dies den Versuch, »das Gebiet aus der Karte zu ziehen«. Es ist logisch unsinnig zu behaupten, dass die Abstraktion (die Materie), die wir erst durch unser Bewusstsein konstruieren, die Ursache für dieses Bewusstsein selbst sein soll. Das wäre so, als würde man behaupten, die Landkarte habe die Landschaft erschaffen. Da wir alles nur aufgrund von Erfahrung wissen, kann der Materialismus – der die Erfahrung zu einer Nebensache degradiert – im Grunde gar nichts erklären.[1]
Eng verbunden mit der Verwechslung von Karte und Gebiet ist das, was in der Philosophie als das »Harte Problem des Bewusstseins« (Hard Problem of Consciousness) bekannt ist. David Chalmers hat das Problem zwar nicht gelöst, aber durch seine präzise Formulierung erst wirklich sichtbar gemacht. Das Problem besteht im Kern darin, dass der Materialismus die Welt ausschließlich durch Mengen (Quantitäten) beschreibt. Er listet Zahlen auf: Masse, Ladung, Spin, Frequenz, Amplitude, Masse. Doch unsere unmittelbare Wirklichkeit besteht ausschließlich aus Qualitäten (Qualia): Farben, Gefühlen, Schmerzen, Melodien.
Zwischen den messbaren Mengen der Physik und der gefühlten Qualität des Bewusstseins klafft eine fundamentale epistemische (erkenntnistheoretische) Lücke. Es gibt keine logische Möglichkeit, aus rein quantitativen Parametern eine qualitative Erfahrung abzuleiten. Es gibt nichts an der physikalischen Beschreibung von Neuronenfeuern, das erklärt, warum es sich nach etwas anfühlt, dies zu erleben.
Korrelation (zwei Dinge passieren gleichzeitig oder entwickeln sich ähnlich) ist keine Kausalität (ein Ding passiert, weil das andere passiert ist). Zu sagen, Bewusstsein entstünde durch Komplexität, ist laut Kastrup so, als würde man behaupten, ein Tausendfüßler könne fliegen, wenn man ihm nur genügend Beine hinzufügt. Die bloße Steigerung von Komplexität führt nicht dazu, dass aus einer objektiven toten Sache (Quantität) plötzlich etwas wesensmäßig völlig Anderes, wie ein subjektives Erleben (Qualität) wird.
Der Materialismus scheitert hier, da er versucht, das Einzige, was wir sicher wissen – nämlich dass wir ein unmittelbares bewusstes Erleben haben –, auf eine Abstraktion zu reduzieren, die keine Qualitäten besitzt.
Chalmers argumentiert, dass herkömmliche reduktive Methoden der Wissenschaft hier versagen. Diese Methoden funktionieren hervorragend, um Strukturen und Funktionen zu erklären (z. B. ist ein Gen definiert durch seine Funktion, Erbinformation zu speichern). Doch beim Bewusstsein reicht die Erklärung der Funktion nicht aus, um die Existenz der Erfahrung verständlich zu machen. Es klafft eine »Erklärungslücke« zwischen den physikalischen Prozessen und der subjektiven Erfahrung, die durch bloße Untersuchung der Gehirnmechanismen nicht überbrückt werden kann.
Da das Phänomen nicht auf physikalische Prozesse reduziert werden kann, schlägt Chalmers vor, Erfahrung als eine fundamentale Eigenschaft der Welt zu betrachten – ähnlich wie Masse, Ladung oder Raumzeit in der Physik. Eine Theorie des Bewusstseins müsste demnach „psychophysische Prinzipien“ formulieren, die beschreiben, wie diese fundamentale Erfahrung mit physikalischen Prozessen verknüpft ist, ohne sie darauf zu reduzieren. [1][3][14]
Ein weiteres Standbein des Materialismus ist der physikalische Realismus: Die Annahme, dass physikalische Objekte (wie ein Stein oder ein Elektron) völlig unabhängig davon existieren, ob sie beobachtet werden oder nicht. Doch die moderne Physik, insbesondere die Quantenmechanik, hat diesem Glauben den Boden entzogen.
Wie Kastrup unter Verweis auf den Physik-Nobelpreis 2022 darlegt, zeigen Experimente der letzten 45 Jahre, dass physikalische Entitäten keine eigenständige Existenz haben. Sie sind das Ergebnis von Messungen. Vor der Messung (bewusste Beobachtung) existieren keine festen Teilchen, sondern Wahrscheinlichkeitswellen – die Teilchen befinden sich in einer Superposition (Überlagerung) von Möglichkeiten.
Der Materialismus behauptet aber, die Welt bestehe aus kleinen, festen Bausteinen, aus denen dann der Geist entsteht. Die Physik sagt uns jedoch, dass diese Bausteine erst durch den Akt der Beobachtung fixiert werden.
Prof. Markus Maier aus dem Fachbereich Psychologie an der LMU München bestätigt dies in seiner Forschung (siehe unten). Er verweist auf das Prinzip der Komplementarität von Niels Bohr: Realität beginnt erst ab der Messung. Wenn Materie (die physikalische Realität) erst durch Beobachtung entsteht, kann sie logischerweise nicht die Ursache des Beobachters (des Bewusstseins) sein. Die Kausalitätskette des Materialismus – Materie erzeugt Geist – ist empirisch widerlegt. [2][4]
Eine weitere faszinierende Entdeckung, die den Materialismus in Frage stellen, stammt aus den Experimenten von Prof. Markus Maier (LMU München) zur Geist-Materie-Interaktion. Der Materialismus fordert Objektivierbarkeit: Ein Phänomen ist nur real, wenn es messbar, wiederholbar und unabhängig vom Beobachter ist. Maier zeigt jedoch, dass diese Forderung bestimmte Aspekte der Wirklichkeit verschwinden lässt.
In seinen Studien zur Mikropsychogenese wird untersucht, ob menschliche Absicht reine Zufallsprozesse beeinflussen kann. Der Versuchsaufbau ist simpel, aber präzise: Probanden sitzen vor einem Bildschirm. Ein echter Quantenzufallsgenerator (basierend auf physikalischen Quantenprozessen, nicht auf Computeralgorithmen) entscheidet in Millisekunden, ob ein positives Bild oder ein negatives Bild angezeigt wird. Die Wahrscheinlichkeit liegt physikalisch bei exakt 50:50. Die Probanden haben jedoch die (oft unbewusste) Intention oder die Instruktion, mehr positive Bilder sehen zu wollen.
Das Ergebnis bei großen Datenmengen (z.B. 4000 Teilnehmern) ist verblüffend: Die Probanden sehen tatsächlich statistisch signifikant mehr positive Bilder (z.B. 50,2 %). Der menschliche Geist scheint den Quantenzufall so zu beeinflussen, dass eine Realität entsteht, die den eigenen Wünschen entspricht.
Doch sobald Wissenschaftler versuchen, diesen Effekt streng zu objektivieren – also das Experiment direkt zu wiederholen (replizieren), um den Beweis zu sichern –, verschwindet die Abweichung und die Ergebnisse fallen auf den reinen Zufall (50:50) zurück. Maier vergleicht dies mit einem »scheuen Reh« auf einer Lichtung: Das Phänomen ist real, aber sobald man mit schwerem Gerät anrückt, um es zu vermessen (Objektivierung), flieht es.
Dies ist kein Methodenfehler, sondern ein Hinweis auf die Natur der Realität: Ein subjektiver Willensimpuls kann nur dann Realität formen, wenn er nicht durch starre Objektivierung »festgenagelt« wird.
Dass der Effekt tatsächlich existiert und nur durch die Messung zerstört wird, konnte Maier mit einem experimentellen Kniff belegen: Das Experiment wurde in zwei Bedingungen durchgeführt. In beiden Fällen sollten die Probanden am Ende berichten, wie viele positive Bilder sie gefühlt gesehen haben (subjektive Daten).
Bedingung A (Objektivierung): Der Computer speicherte die tatsächlichen, objektiven Ergebnisse.
Bedingung B (Datenlöschung): Der Computer führte das Experiment durch, löschte aber sofort die objektiven Daten, sodass nur die subjektive Erinnerung der Probanden übrig blieb.
Das Ergebnis ist revolutionär: In Bedingung A (mit Beweisen) verschwand der Effekt komplett. In Bedingung B jedoch, wo die objektiven Beweise vernichtet wurden, berichteten die Probanden signifikant, mehr positive Bilder gesehen zu haben,.
Dies belegt, dass der geistige Impuls eine Realität schaffen kann, diese aber kollabiert, sobald sie in das Korsett materieller Beweisbarkeit gezwungen wird. Wir leben in einer Welt, in der Subjektivität und Objektivität komplementär sind – wer nur das misst, was objektiv beweisbar ist, macht den lebendigen, schöpferischen Teil der Wirklichkeit blindlings unmöglich.[4]
Auch im Großen, in der Kosmologie, zeigt sich die Brüchigkeit des materialistischen Modells. Der Naturphilosoph Jochen Kirchhoff kritisiert die Urknalltheorie scharf als »schlechte Metaphysik« oder »religiöse Phantasmagorie«.
Der Urknall sei keine empirische Tatsache, sondern eine Fiktion, die auf der fragwürdigen Interpretation der Rotverschiebung als Fluchtbewegung beruht. Kirchhoff argumentiert, dass die Physik hier eine »Schöpfung aus dem Nichts« postuliert – ein Punkt (Singularität), in dem alle Naturgesetze versagen. Dies ist kein wissenschaftliches Modell, sondern ein moderner Schöpfungsmythos, der den kirchlichen Glauben an einen Anfang der Welt in ein physikalisches Gewand kleidet.
Zudem setzt die Urknalltheorie eine absolute, lineare Zeit voraus, was im Widerspruch zur Zeitumkehrinvarianz physikalischer Gleichungen und zur Erfahrung lebendiger Zeit steht. Mit Zeitumkehrinvarianz ist die physikalische Tatsache gemeint, dass die grundlegenden Gleichungen der klassischen Physik keine feste Zeitrichtung kennen. Mathematisch funktionieren diese Gesetze genauso gut, wenn die Zeit rückwärts laufen würde; die Zeitrichtung spielt in den Formeln keine Rolle.
Die Erfahrung lebendiger Zeit steht im Gegensatz zur abstrakten, linearen Zeit der Physik (und der Urknalltheorie). Jochen Kirchhoff beschreibt die »lebendige Zeit« als etwas Rhythmisches, das in Wellen verläuft und mal beschleunigt oder verlangsamt sein kann. Diese organische Zeit entspricht unserem Erleben von Werden, Leben und Vergehen, das nicht einfach mechanisch umkehrbar ist
Kirchhoff plädiert deshalb für einen ewigen, lebendigen Kosmos, der nicht wie eine tote Maschine funktioniert, sondern wie ein Organismus. Das materialistische Bild eines toten, sinnlosen Universums, das in einem Zufallsknall entstand, ist laut Kirchhoff nicht nur unbewiesen, sondern eine intellektuelle Sackgasse, die den Menschen kosmisch entwurzelt. Außerdem ist es ganz einfach unlogisch, dass Alles aus Nichts entstanden sein soll. [5]
Lange Zeit konnte der Materialismus behaupten, dass idealistische Weltbilder zwar philosophisch reizvoll, aber physikalisch und mathematisch nicht greifbar seien. Doch im Jahr 2025 hat die etablierte Wissenschaft diesen Einwand gründlich entkräftet. Mit Maria Strømme tritt keine Esoterikerin, sondern eine anerkannte Professorin für Nanotechnologie und Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften den Beweis an, dass Bewusstsein kein Zufallsprodukt des Gehirns ist.
Strømme liefert in ihrer Arbeit das fehlende mathematische Rahmenwerk, um Bewusstsein als fundamentale Größe der Physik zu beschreiben. Sie kehrt die materialistische Logik um: Bewusstsein ist nicht das Ergebnis neuronaler Prozesse, sondern das fundamentale Feld (sie verwendet in ihren Formeln das Symbol Φ), aus dem Raum, Zeit und Materie erst hervorgehen.
Ihr Modell stützt sich auf drei universelle Prinzipien, die vor dem Urknall existieren und diesen erst auslösen:
Mind (Geist): Die formlose, kreative Intelligenz und Quelle allen Potenzials.
Consciousness (Bewusstsein): Das universelle Feld und die Kapazität für Gewahrsein – die Leinwand der Realität.
Thought (Gedanke): Der operative Mechanismus, der das reine Potenzial in strukturierte Realität kollabieren lässt.
Der Materialismus scheitert daran, zu erklären, wie aus toter Materie subjektives Erleben entsteht. Strømme zeigt mathematisch auf, dass das, was wir als Urknall bezeichnen, in Wahrheit ein Differenzierungsprozess des universellen Bewusstseins war, ausgelöst durch einen universellen Gedanken (sie verwendet in ihren Formeln das Symbol T̂).
Unsere individuelle Wahrnehmung von Getrenntheit ist dabei nur eine lokale Anregung dieses einen Feldes. Ähnlich wie ein Wasserstrudel in einem See klar definierbare Grenzen hat, aber dennoch aus nichts anderem besteht als dem Wasser des Sees selbst, ist das Individuum lediglich eine abgetrennte Aktivität des universellen Geistes..
Bernardo Kastrups lefert ein vergleichbares Bild eines Quecksilberstroms, in dem wir lediglich temporäre Wirbel bilden, die zwar eine eigene Form haben, aber untrennbar aus derselben Substanz bestehen wie der Strom selbst.[2] (Interessanterweise verwendet Kastrup das Bild vom Quecksilber, welches in der Anthroposophie im Zusammenhang mit der Entwicklungsphase der Bewusstseinssele steht, in der wir uns heute befinden – das bedeutet ein Bewusstsein über sich selbst, im Zusammenhang mit der Welt und die Bedeutung des Bewusstseins zu entwickeln.[])
Die Illusion, ein isoliertes »Ich« in einem toten Universum zu sein, wird laut Strømme lediglich durch das persönliche Denken aufrechterhalten, das als Filter fungiert und Trennung vortäuscht. Das persönliche Denken wirkt wie eine Linse oder ein Filter, der das ungeteilte Bewusstseinsfeld bricht. Es formt die subjektive Erfahrung, indem es bestimmte Informationen zulässt und den direkten Zugang zum »Geist im Großen und Ganzen« (Mind at Large) blockiert, wodurch wir beispielsweise die Gedanken anderer nicht lesen können. Das Gefühl der Trennung wird durch Narrative aufrechterhalten. Der Geist erzählt sich selbst eine Geschichte darüber, wo er endet und die »Außenwelt« beginnt. Dieses persönliche Denken verdeckt dabei aktiv die zugrundeliegende Einheit und erzeugt so die Überzeugung, ein isolierter Beobachter zu sein. Diese Isolation führt zu dem materialistischen Fehlschluss, wir seien abgetrennte Subjekte in einem mechanischen, toten Universum voller Objekte. Das »tote« Universum ist aber lediglich das Bild, das entsteht, wenn wir unsere lebendigen geistigen Prozesse durch den Filter unseres abgetrennten und begrenzten persönlichen Denkens betrachten
Wenn selbst eine führende Technologin und Physikerin wie Maria Strømme nun mathematisch belegt, dass die klassische Raumzeit nur eine emergente Eigenschaft eines tieferen Bewusstseinsfeldes ist, verliert der Materialismus seinen Anspruch darauf, der einzige Zugang zur Wirklichkeit zu sein, der auf mathematischer Präzision und physikalischer Exaktheit beruht. Wir stehen damit nicht am Ende der Wissenschaft, sondern an einem neuen Anfang, an dem Physik und Metaphysik wieder zu einer integrierten Wahrheit zusammenfinden.[6][7]
Ein weiterer Angriffspunkt auf den Materialismus kommt aus der Informationstheorie und Thermodynamik. Wie der emiritierte Physikprofessor Gerd Ganteför darlegt, widerspricht die Existenz von Leben und Ordnung dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik (Zunahme der Entropie/Unordnung), wenn man Materie als rein passiv betrachtet.
Entropie ist eine physikalische Größe, die den Grad der Unordnung oder die Wahrscheinlichkeit eines Zustands beschreibt. Ein ungeordneter Zustand (z. B. 100 Würfel, die alle unterschiedliche Zahlen zeigen) ist statistisch extrem wahrscheinlich (hohe Entropie). Ein hochgeordneter Zustand (z. B. 100 Würfel, die alle eine Eins zeigen) ist extrem unwahrscheinlich (niedrige Entropie).
Der Zweite Hauptsatz der Thermodynamik besagt, dass sich jedes abgeschlossene System von selbst immer in Richtung höherer Entropie, also größerer Unordnung und Wahrscheinlichkeit, entwickelt (z. B. verteilt sich Gas in einem Raum, sammelt sich aber nie von selbst wieder in einer Ecke). Dies führt langfristig zur maximalen Durchmischung oder zum »Kältetod« des Universums.
Leben entspricht aber einem Zustand extrem niedriger Entropie (hohe Ordnung), da in einem Organismus (z. B. im Gehirn) jedes Atom an einem spezifischen Platz sein muss. Wie das Leben diese höhere Ordnung herstellt, weiß jeder der sich einmal in den Finger geschnitten hat und danach beobachten konnte wie die Wunde von selbst heilt. Nach den klassischen Gesetzen der Wahrscheinlichkeit und der Entropiezunahme dürften solch komplexe Lebensprozesse aber eigentlich nicht spontan entstehen oder bestehen bleiben.
Die Lösung liegt laut Ganteför in der Betrachtung von Information als einem grundlegenden, immateriellen Aspekt der Wirklichkeit. Leben ist dann konzentrierte Information. Quantenphysikalische Experimente (wie die Quantenteleportation oder der Maxwellsche Dämon) zeigen, dass Information und Energie äquivalent sind. Information geht nie verloren, sie unterliegt einem Erhaltungssatz. Wenn Information fundamental ist und Bewusstsein die höchste Konzentration dieser Information darstellt, dann ist Bewusstsein kein flüchtiges Nebenprodukt, sondern das eigentliche Substrat des Universums. Materie ist dann lediglich der Träger oder die verdichtete Form von Information und Bewusstsein.[8]
Schließlich führt der Materialismus auch erkenntnistheoretisch in die Sackgasse. Wenn unser Denken nur das Produkt blinder chemischer Prozesse ist, die auf Überleben und nicht auf Wahrheit optimiert sind, warum sollten wir dann unseren eigenen Gedanken – einschließlich der Theorie des Materialismus – trauen?
Hier setzte schon Ende des 19. Jahrhunderts die Erkenntnistheorie von Rudolf Steiner an. Er argumentierte, dass in einer rein materialistischen Welt, die nur aus »Erscheinungen für die Sinne« besteht, keine Erkenntnis möglich wäre. Die äußere Sinneswahrnehmung liefert nur ein zusammenhangloses und sinnloses Aggregat von quantitativen Einzel-Wahrnehmungen. Erst das Denken, als Tätigkeit des Bewusstseins, fügt den Sinnzusammenhang zur Wahrnehmung hinzu und stellt die Wirklichkeit her.
Der Materialismus begeht den Fehler, die äußere Wahrnehmung (das Gegebene) für die fertige und vollständige Wirklichkeit zu halten. Steiner zeigte jedoch, dass die Wirklichkeit erst im Erkenntnisakt durch das Bewusstsein vollendet wird. Das Denken ist nicht eine subjektive Spiegelung einer objektiven Außenwelt, sondern ein Prozess, der so in die Welt hineinreicht, dass er Wirklichkeit selbst erzeugt. Ohne die aktive, geistige Durchdringung bliebe die Welt ein unverständliches Meer von zusammenhanglosen Einzeldaten.
Wer Bewusstsein und Denken leugnet, leugnet das »Instrument«, mit dem er überhaupt erst Aussagen über die Welt treffen kann – und durch das er laut Steiner selbst die Welt hervorbringt.[9]
Ein oft übersehenes Problem des Materialismus liegt nicht in seinen Ergebnissen, sondern bereits in seinem Startpunkt. Wie der Naturphilosoph Jochen Kirchhoff darlegt, entsteht Wissenschaft nicht im luftleeren Raum, sondern basiert auf strikten Prämissen. Eine dieser fundamentalen Setzungen des Materialismus ist der »methodische Atheismus« oder noch schärfer formuliert: der »methodische Nihilismus«.
Die moderne Wissenschaft geht a priori davon aus, dass die Welt keinen tieferen Sinn haben darf. Kirchhoff weist darauf hin, dass ein Biologe, der ernsthaft nach einem Ziel (»Telos«, Sinn, Bestimmung) in der organischen Form sucht, den Boden der akzeptierten Wissenschaft verlässt. Die Sinnlosigkeit des Universums ist keine Erkenntnis, die am Ende der Forschung steht, sondern eine Zwangsjacke, die der Wirklichkeit von Anfang an angelegt wird. Wer methodisch ausschließt, dass etwas Geistiges und Bedeutungsvolles in der Welt wirkt, wird logischerweise am Ende auch nur sinnlose Materie finden. Das Ergebnis ist durch die Methode vorprogrammiert.
Diese Haltung führt zu dem, was Kirchhoff als »subjektblinde Naturwissenschaft« bezeichnet. Das größte Rätsel der Existenz – das eigene »Ich-Bewusstsein«, das ununterbrochene Erleben des eigenen Seins – wird entweder ignoriert oder als Hirnfunktion wegdiskutiert. Das »Ich« wird zum »Metaphysikum« erklärt, das man nicht anfassen darf, obwohl es die einzige Instanz ist, durch die wir überhaupt etwas von der Welt wissen.
Indem der Materialismus das Subjekt-Bewusstsein aus der Weltgleichung streicht, macht er den Menschen »metaphysisch obdachlos«. Das Resultat ist ein modernes Paradoxon: Der Mensch wird theoretisch zur »Ameise« oder zum »Quasi-Nichts« in einem gigantischen, toten Universum degradiert, bläht sich aber technologisch und egozentrisch zum »Quasi-Gott« auf. Dieser Widerspruch ist keine Folge von Naturgesetzen und Evolution, sondern die Folge einer falschen Brille, durch die wir die lebendige Welt betrachten. Wir müssen, so Kirchhoff, die Prämissen ändern: Wenn wir von einer lebendigen Welt ausgehen, in der Geist und Materie verwoben sind, lösen sich die Widersprüche des Materialismus auf.[10]
Vielleicht die beunruhigendste Konsequenz des Materialismus ist die unvermeidliche Abschaffung der menschlichen Freiheit. Wenn die Welt ausschließlich aus Materie besteht, dann unterliegt alles – auch der Mensch – den »ehernen Gesetzen der physikalischen Notwendigkeit«. In einem rein stofflichen Universum ist der Lauf der Dinge determiniert, also vorherbestimmt. Es gibt eine feste Menge an Materie, die sich nach unveränderlichen Naturgesetzen verhält; ein freier Wille, der in diese Kette von Ursache und Wirkung eingreift, ist hier schlicht unmöglich.
Der Philosoph Rudolf Steiner verdeutlicht dieses Problem 1894 in seiner »Philosophie der Freiheit« anhand eines Beispiels: Ein Stein, der durch einen Anstoß durch die Luft fliegt, würde – wenn er Bewusstsein hätte – vielleicht glauben, er fliege, weil er es wolle. Der Materialismus betrachtet den Menschen genau wie diesen Stein: Wir glauben, wir entscheiden uns frei, aber in Wahrheit folgen wir nur dem, was durch Naturgesetze, durch chemische Prozesse in unserem Gehirn und unsere bisherigen Prägungen diktiert wird.
Wenn unser Denken und Wollen nur das Ergebnis materieller Vorgänge sind, dann ist der Mensch nichts weiter als ein Automat. Er funktioniert wie eine Maschine, die auf äußere Reize mechanisch reagiert. Sittlichkeit, Verantwortung und Moral wären damit bloße Illusionen, da eine Maschine nicht für ihre »Taten« verantwortlich gemacht werden kann.
Der Geist ist die Bedingung der Möglichkeit von Freiheit, denn er durchbricht die Kette der blinden Naturnotwendigkeit durch das Denken. Solange der Mensch die Ursachen seines Tuns nicht kennt, gleicht er dem fliegenden Stein, der sich einbildet, seine Bahn selbst zu bestimmen. Ein Mensch, der aber die Motive seines Handelns denkend durchdringt, hebt die bloße Naturkausalität auf. Wahre Freiheit entsteht, wenn der Antrieb nicht aus materialistischem Determinismus stammt, sondern wenn der Mensch sein Motivation durch sein Denken selbst aus der Welt der Ideen schöpft. In diesem Moment ist er kein getriebener Automat mehr, sondern setzt als freier Geist einen neuen, selbstbestimmten Anfang in der Welt.[11]
Wenn der Materialismus fällt, was bleibt? Die genannten Quellen deuten übereinstimmend auf einen Idealismus [12] oder einen dualen Aspekt-Monismus [13] hin.
Bernardo Kastrup schlägt vor, dass das Universum im Grunde ein einziger, riesiger Geist („Mind at Large“) ist. Wir sind »dissoziierte« (abgetrennte) Teile dieses Geistes. Materie ist einfach das, wie die geistigen Prozesse des Universums von außen aussehen.
Jochen Kirchhoff spricht von einem durchseelten Kosmos, in dem der Mensch integraler Bestandteil und nicht zufälliger Zuschauer ist. Jeder Mensch hat Zugang zum »Weltengrund«, weil er aus ihm stammt.
Prof. Maier nutzt das Bild der Unus Mundus, einer tieferen Realitätsschicht, aus der sowohl das Geistige als auch das Materielle hervorgehen und in der wir schöpferisch tätig sind.
Maria Strømme untermauert dies mathematisch: Bewusstsein ist das fundamentale Feld, dessen Urgedanke den Urknall auslöste. Wir sind keine isolierten Objekte, sondern lokalisierte Aktivitäten dieses einen Bewusstseinsfeldes – unsere Getrenntheit ist lediglich eine kognitive Illusion.
David Chalmers schlägt vor, das Bewusstsein nicht länger wegzuerklären, sondern die Physik zu erweitern. Wir sollten Erfahrung als eine grundlegende Eigenschaft der Natur akzeptieren – genau wie Masse, Ladung oder Raumzeit. Sein Modell, der »naturalistische Dualismus«, basiert auf der Idee, dass Information die eigentliche Basis des Universums ist. Diese Information gleicht einer Medaille mit zwei Seiten: Die physikalische Seite ist das, was wir im Gehirn messen können; die phänomenale Seite ist das, was wir innerlich als Bewusstsein erleben.
Der Materialismus war, wie Kastrup sagt, ein »sozial und psychologisch nützliches Märchen«, um die Wissenschaft im 17. Jahrhundert von der Dominanz der Kirche zu befreien. Doch heute ist er zu einem Dogma erstarrt, das den Fortschritt behindert. Er kann das Bewusstsein nicht erklären, er widerspricht der Quantenphysik, er ignoriert die fundamentale Rolle der Information und er entfremdet den Menschen von sich selbst und dem lebendigen Kosmos.
Die Annahme, dass Geist oder Bewusstsein die Gundlage allen Seins ist, ist kein Rückfall in Aberglauben. Im Gegenteil: Sie ist eine logische Antwort auf die Datenlage. Die Welt ist nicht aus toten Dingen gemacht, die magisch Bewusstsein erzeugen. Die Welt ist Bewusstsein, Bewusstsein ist das Ganze, das sich in unendlicher Vielfalt ausdrückt. Materie ist das Bild, der Geist ist die Substanz. Wenn wir dies begreifen, stellen wir die bisherige Wissenschaft zwar infrage, wir gewinnen aber unseren Platz im Universum zurück – nicht länger als biologische Maschinen, sondern als aktive Teilnehmer an einer lebendigen Wirklichkeit.
In dieser lebendigen Wirklichkeit wird der Mensch ein Freiheitswesen. Das »Ich« steht als schöpferische Instanz zwischen der fertigen Welt der Formen (Realität) und der offenen Welt der Ideen (Kreativität). Nur wenn wir annehmen, dass es eine geistige Innenwelt gibt, aus der wir Neues schöpfen können, das noch nicht materiell vorhanden war, ist Freiheit möglich.
Freiheit „von“ und Freiheit „für“: Materialismus mag erklären, wovon wir uns befreien wollen (Freiheit von Zwängen), aber er kann niemals erklären, wofür wir diese Freiheit brauchen (Freiheit für eigene Ideen und Entfaltung). Ohne einen vom rein Stofflichen unabhängigen Geist, der fähig ist, wahre, schöne und gute Ideen aus sich selbst heraus zu entwickeln und diese in die Tat umzusetzen, bliebe der Mensch ein getriebenes Naturwesen.
Wer den Geist leugnet, leugnet also die Fähigkeit des Menschen, sich selbst zu bestimmen. Er degradiert ihn zu einem Bio-Roboter und macht sich selbst zum Affen, dessen Denken und Handeln nur eine unbedeutende Begleiterscheinung (Epiphänomen) neuronaler Gewitter, infolge eines determinierten Herumwirbelns von Materie ist. Wirkliche Freiheit setzt zwingend voraus, dass der Mensch Bürger zweier Welten ist: der Welt der Materie, in der er handelt, und der Welt des Geistes, aus der er frei wählt. Und das Dritte, dass dazwischen liegt und Zugriff auf beide Welten hat, ist der Mensch und sein »Ich-Bewusstsein«.
Die im Artikel dargelegte Kritik am Materialismus ist keine isolierte Meinung einzelner Querdenker, sondern spiegelt einen Paradigmenwechsel wider, der in der Spitzenforschung bereits seit über einem Jahrhundert gärt. Spätestens seit der Begründung der Quantenphysik zu Beginn des 20. Jahrhunderts wankt das dogmatische Bild einer rein stofflichen Welt.
Die folgende Sammlung zeigt, dass führende Nobelpreisträger, Physiker und Bewusstseinsforscher – von Max Planck bis Erwin Schrödinger – längst erkannt haben, dass Materie nicht das Fundament der Realität sein kann. Ihre Aussagen belegen übereinstimmend: Die Hinwendung zu einem geistigen Urgrund ist kein Rückfall in alten Aberglauben, sondern die notwendige Konsequenz einer vorurteilsfreien Wissenschaft, die hinter den „Sinnenschein“ der Materie blickt.
»Da es im ganzen Weltall weder eine intelligente Kraft noch eine ewige Kraft gibt..., so müssen wir hinter dieser Kraft einen intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das reale, wahre, wirkliche – denn die Materie bestünde ohne den Geist gar nicht –, sondern der unsichtbare unsterbliche Geist ist das Wahre!«
— Max Planck, Theoretischer Physiker, Gilt als der Begründer der Quantenphysik, Nobelpreis für Physik 1918/1919
»Daher ist es unverständlich, warum Phänomene, für deren Existenz es jede Menge wissenschaftliche Beweise, Studien und Erkenntnisse gibt, noch immer von Teilen der Wissenschaft angezweifelt werden. Diese Haltung ist engstirnig, kleinkariert, überheblich – und im Jahr 2018 vor allem eines: überholt.«
— Roger D. Nelson, Direktor des Global Consciousness Project (GCP), Forschungsleiter des Princeton Engineering Anomalies Research (PEAR) Laboratory an der Universität Princeton
(Nelson 2018, Seite 182)
»Der Sinnenschein kann nicht die Wahrheit über die Sonnensysteme lehren; will man die Wahrheit finden, so muß man hinter dem Sinnenschein forschen.«
— Nikolaus Kopernikus (*1473 - +1543), Astronom
»Die Welt beginnt immer mehr wie ein großer Gedanke, nicht wie eine große Maschine auszusehen.«
— Sir James Hopwood Jeans (*1877 - +1946) war ein englischer Physiker, Astronom und Mathematiker
»Der andere Bereich, der immer überzeugender ans Licht kommt, ist das Bewusstsein jenseits des Gehirns. [...] Bewusstsein endet nicht mit der Funktion des menschlichen Gehirns. Bewusstsein geht weiter, sogar wenn das Gehirn nicht länger arbeitet. [...] Ich nenne es das neue Paradigma, das neue Denkmuster. Es ist ein Umdenken, eine Neukonzeptionierung von alldem, an dass wir im Wesen unserer Welt glauben. Es ist nicht etwas, das man einfach dazu nimmt, es ist eine völlig neue Antwort auf die Frage: Was ist die Welt und wer sind wir? Es ist ein fundamental neues Konzept, das einige sehr alte Ideen der Menschheit wieder zurückbringt. Es ist aber zweifelsohne weit entfernt von der Newtonschen Physik und der Darwinistischen Theorie in der Biologie.«
— Prof. Dr. Ervin László, Wissenschaftsphilosoph und Systemtheoretiker, Präsident und Gründer des Club of Budapest (Nelson 2018, Seite 168 bis 172)
Der Physiker Erwin Schrödinger behauptete, Bewusstsein sei fundamental. Seiner Meinung nach, spielt sich alles in unserem Bewusstsein ab und die Welt draußen ist nur ein Schein – sie existiere in Wirklichkeit gar nicht. Es sei daher auch falsch zu behaupten, die Welt spiegle sich im Bewusstsein wieder: »nichts spiegelt sich! Die Welt ist nur einmal gegeben. Urbild und Spiegelbild sind eins. Die in Raum und Zeit ausgedehnte Welt existiert nur in unserer Vorstellung .«
— Erwin Schrödinger (*1887 – +1961), Physiker und Wissenschaftstheoretiker, Nobelpreis für Physik 1933
»Idealismus ist der totale Gegensatz zu reduktivem Materialismus, also der Weltsicht, dass nur Materie real ist, und das alle Prozesse und Realitäten, die man im Universum beobachten kann, erklärt werden können, indem man sie auf ihre grundlegenden Komponenten wie Atome und Moleküle reduziert. Idealismus besagt, dass Wirklichkeit in radikaler Weise von Denken und Erkenntnis bestimmt ist.«
— Dr. Dean Radin, Parapsychologe, Forschungsleiter vom Institute for noetic sciences in Petaluma, Kalifornien
»Wir stellen fest, dass die universelle Verbindung zwischen Dingen durch empirische Nachweise so offensichtlich war, dass niemand mehr daran zweifeln kann. Jeder Mensch, jedes Tier, jedes Individuum, jeder Gegenstand ist eine Manifestation einer tieferen Energie, einer tieferen Ordnung, einer tieferen Wirklichkeit, die nicht manifest ist.«
— David Bohm, Quantenphysiker und Philosoph, Professor an der Princeton University, arbeitete mit Albert Einstein zusammen (Nelson 2018, Seite 117 bis 120)
»Die objektive Welt, die wie ein Uhrzeiger voranschreitet, ist eine Illusion unseres Denkens. Das Universum ist ein bewusstes Universum, und die Welt wird vom Bewusstsein erzeugt. Das Bewusstsein ist etwas transzendentales – außerhalb von Raum und Zeit, auf keinen Ort beschränkt, sondern alles durchdringend. Es ist die einzige Realität. [...] das Universum hat Sinn, Zweck und Richtung.«
— Prof. Amit Goswami, Physiker und Professor am Institut of Theoretical Science der University of Oregon
»Keplers fabelhaftes Lebenswerk zeigt uns besonders schön, dass Erkenntnis nicht aus bloßer Empirie erblühen kann, aber aus dem Vergleich dessen was imaginiert wird mit dem was beobachtet wird.«
— Albert Einstein, 1930 (*1879 – +1955), Er gilt als einer der bedeutendsten theoretischen Physiker der Wissenschaftsgeschichte und weltweit als bekanntester Wissenschaftler der Neuzeit.
[1] Der Illusion entkommen: Bernardo Kastrup enthüllt die Realität
https://www.youtube.com/watch?v=lAB21FAXCDE , Abruf 24.1.2026 21:25
[2] Warum Materialismus »Unsinn« ist | Bernardo Kastrup im Gespräch
https://www.youtube.com/watch?v=bVEL2CNoQMM , Abruf 24.1.2026 21:25
[3] Warum das materialistische Weltbild zerfällt (Zeitgeist)
https://www.youtube.com/watch?v=0qPNc6CzmG0 , Abruf 24.1.2026 21:25
[4] Psychokinese im Labor – Professor erforscht Geist-Materie Interaktion
https://www.youtube.com/watch?v=Dm3Z3GCvEJ0 , Abruf 24.1.2026 21:25
[5] Schöpfungsmythos Urknall: die Haupteinwände
https://www.youtube.com/watch?v=bVTFIag7uUA , Abruf 24.1.2026 21:25
[6] Nano-Professorin schockt Wissenschaft: Bewusstsein erschuf das Universum| faith.science
https://www.youtube.com/watch?v=LOWt2vZDook , Abruf 25.1.2026 23:50
[7] Universal consciousness as foundational field: A theoretical bridge between quantum physics and non-dual philosophy
Maria Strømme, Research Article, November 13 2025
https://pubs.aip.org/aip/adv/article/15/11/115319/3372193/Universal-consciousness-as-foundational-field-A , Abruf 25.1.2026 9:50
[8] Das immaterielle Fundament der Welt (Grenzen des Wissens, Prof. Gerd Ganteför)
https://www.youtube.com/watch?v=1IXiXnVzswU , Abruf 24.1.2026 21:25
[9] Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung
Rudolf Steiner, erstmals erschienen 1886, Band GA 2, https://anthrowiki.at/GA_2 , Abruf 24.1.2026 21:40
[10] Physik und Spiritualität | Jochen Kirchhoff | Vortrag
https://www.youtube.com/watch?v=M-cC94j2tFw , Abruf 24.1.2026 21:25
[11] Die Philosophie der Freiheit – Grundzüge einer modernen Weltanschauung
Rudolf Steiner, erstmals erschienen 1894, Band GA 4, https://anthrowiki.at/GA_4 , Abrf 24.1.2026 21:40
[12] Idealismus bezeichnet im Kontext der Quellen die Auffassung, dass nicht Materie, sondern Bewusstsein (Geist) die fundamentale, primäre Realität ist. Materie existiert nicht eigenständig, sondern ist lediglich das äußere Erscheinungsbild („Bild“) geistiger Prozesse eines universellen „Mind at Large“ oder fundamentalen Feldes. Individuelles Erleben entsteht durch Dissoziation oder Lokalisierung (wie Strudel oder Wellen) innerhalb dieses einen, alles verbindenden Bewusstseinsozeans.
[13] Der Begriff dualer Aspekt-Monismus (oder auch Doppelaspekt-Theorie) bezeichnet in den vorliegenden Quellen eine Weltanschauung, die den Gegensatz zwischen Geist und Materie überwindet. Er besagt, dass das Geistige (das Subjektive) und das Materielle (das Objektive) keine zwei voneinander getrennten Substanzen sind (wie im Dualismus), sondern zwei Erscheinungsformen (Aspekte) derselben, zugrundeliegenden Wirklichkeit.
[14] Facing Up to the Problem of Consciousness, David J. Chalmers, https://consc.net/papers/facing.pdf , Abruf 31.1.2026 21:10