Dieser Artikel verbindet ökonomische Theorie, den erweiterten Kunstbegriff von Joseph Beuys und philosophische Betrachtungen über die Liebe zu einer ganzheitlichen Vision einer »kreativen Weltwirtschaft«. Er zeigt auf, dass der Schlüssel zu echtem Fortschritt nicht bloß in materiellen Ressourcen, sondern in der geistigen Schöpferkraft jedes Einzelnen liegt.
von Michael Plein | Januar 2026
Oft wird Kunst als bloßer Luxus, als elitäre Freizeitbeschäftigung oder als Dekoration betrachtet. Doch in Wahrheit ist sie die einzige Quelle, aus dem unser Wohlstand erst erwächst. Eine Gesellschaft ohne echte Kunst wird zu etwas wie einem ausgelaugten Boden, auf dem nichts Neues mehr gedeihen kann.
Der amerikanische Politiker und Ökonom Lyndon LaRouche erkannte, dass echter wirtschaftlicher Fortschritt nicht nur von Wissenschaft und Technologie abhängt, sondern von der kreativen Kraft des Menschen. Kunst ist dabei essenziell, denn sie schult das schöpferische Denken, das bahnbrechende Entdeckungen erst ermöglicht. Wenn wir die Fähigkeit verlieren, Schönheit und Wahrheit durch die Kunst zu erkennen, verlieren wir auch die Fähigkeit, neue physikalische Prinzipien zu entdecken, die unsere ökonomische Zukunft sichern.
Kunst ermöglicht grenzenlose Entwicklung: Oft wird wirtschaftlicher Fortschritt rein materialistisch mit technologischen Errungenschaften, industrieller Produktion und wissenschaftlicher Innovation gleichgesetzt. Doch hinter jeder großen Entdeckung, hinter jedem bahnbrechenden Durchbruch, steckt eine unsichtbare Kraft: die Kreativität des menschlichen Geistes – jene oben beschriebene »Kunst«, die das Neue in die Welt bringt.
Der Mythos der »Grenzen des Wachstums« beruht auf der Annahme, dass Ressourcen endlich sind und damit auch das Wachstum der Menschheit zwangsläufig an eine Grenze stößt. Doch wie LaRouche betonte, gibt es keine festen Wachstumsgrenzen – solange wir in der Lage sind, neue wissenschaftliche Entdeckungen zu machen.
Was gestern noch Abfall war, kann durch neue Technologie zur Ressource von morgen werden. Der Fortschritt hängt nicht von materiellen Ressourcen ab, sondern von unserer Fähigkeit, neue »Prinzipien des Universums« zu erkennen und sie praktisch anzuwenden. Dann ist ein quantitatives Wachstum möglich, das dazu führt, dass alle körperlichen Bedürfnisse von Menschen bestmöglich erfüllt werden, um dann in einen Prozess der qualitativen Entwicklung überzugehen, in dem der Mensch seine Fähigkeiten, seine Kreativität – eben die Kunst – immer weiter entfaltet.
»Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle. Es ist das Grundgefühl, das an der Wiege von wahrer Kunst und Wissenschaft steht. Wer es nicht kennt und sich nicht mehr wundern kann, der ist sozusagen tot und sein Auge erloschen.«
— Albert Einstein, 1952
Lyndon LaRouche, Albert Einstein und andere Denker erkannten, dass Wissenschaft und Kunst im Wesentlichen dasselbe sind. Beide erfordern dasselbe schöpferische Denken. Der Wissenschaftler entdeckt neue physikalische Prinzipien, der Künstler erschafft neue kompositorische Ideen – beide greifen auf dieselbe mysteriöse und kreative Kapazität zu. LaRouche weist darauf hin, wie wichtig es in diesem Zusammenhang ist, die eigene Seele durch klassische Kunst zu schulen. Ein Mensch, der durch die Komplexität einer Beethoven-Symphonie oder eines Dramas von Schiller geschult wurde, ist eher in der Lage, komplexe Zusammenhänge zu durchdringen.
Wir sehen heute eindrücklich, was passiert, wenn eine Gesellschaft ihre kreativen Kapazitäten zugunsten von oberflächlicher Unterhaltung (bloßer Kulturindustrie) und finanzieller Spekulation aufgibt. Megan Beets (Mitarbeiterin des Schiller Institut) wirft in einem Vortrag über den Wirtschaftlichen Wert der Kultur, einen Blick auf die US-Wirtschaft der letzten Jahrzehnte und zeigt eine bedenkliche Verschiebung: Seit den 1970er Jahren wurden Schlüsselbereiche wie die NASA, die industrielle Produktion und die Grundlagenforschung drastisch unterfinanziert. Gleichzeitig explodierten die Ausgaben für Sport, Videospiele und Unterhaltungsmedien.
Einige Zahlen verdeutlichen dieses Missverhältnis:
Die gesamten Investitionen in das internationale Fusionsenergie-Projekt ITER betrugen 2018 beispielsweise nur etwa eine Milliarde Dollar – das ist weniger als ein 170stel der jährlichen Einnahmen der US-Sportindustrie.
Die Videospielindustrie erwirtschaftete im selben Jahr weltweite Einnahmen von 138 Milliarden Dollar – mehr als das Bruttoinlandsprodukt vieler kleinerer Staaten.
Während die Landwirtschaft als fundamentaler Wirtschaftsbereich in den USA 437 Milliarden Dollar erwirtschaftete, betrug der Umsatz der Unterhaltungsindustrie über 700 Milliarden Dollar.
Dies zeigt, dass der Fokus der Gesellschaft nicht mehr auf produktiven Investitionen in die Zukunft (Kunst/Innovation) liegt, sondern auf der kurzfristigen Befriedigung durch Unterhaltung (Kultur/Vergangenheit). Videospiele und Drogenkonsum führen dazu, dass große Teile der Bevölkerung in einen Zustand der Passivität geraten. Eine solche Gesellschaft kann die geistige Spannung, die für echte Innovation nötig ist, kaum noch aufbringen.
Kunst ist nicht Kultur: Um die wirtschaftliche Kraft der Kreativität zu verstehen, müssen wir mit einem weitverbreiteten Missverständnis aufräumen: Kunst und Kultur sind nicht dasselbe. Wie der Denker Bazon Brock argumentiert, sind es grundlegend verschiedene Sphären, deren Vermischung fatale Folgen hat.
Kultur bezieht sich auf die Gesamtheit der Lebensweisen, Traditionen, Werte und Normen einer Gesellschaft. Sie dient der Stabilität und Kontinuität. Kultur ist das, was bereits geworden ist, was schon besteht. Sie ist die Perspektive der Vergangenheit und des kollektiven Gedächtnisses.
Kunst hingegen ist Ausdruck „individueller Autorschaft“. Sie hinterfragt Konventionen, strebt nach Veränderung und Innovation. Der Künstler (und der Wissenschaftler) agiert hier nicht als Bewahrer eines kollektiven Zustands, sondern als Individuum, das durch seine Autorität etwas vollkommen Neues hervorbringt. Kunst ist die Perspektive der Zukunft.
Warum ist diese Unterscheidung für die Wirtschaft so wichtig? Weil echte Innovation (Kunst-Prozess) oft im Widerspruch zur Bewahrung bestehender Strukturen (Kultur-Zustand) steht. Die Vermischung beider Bereiche führt dazu, dass Künstler und Wissenschaftler oft nur noch als Verwalter des Bestehenden gesehen werden. Wenn der globale Markt Kunst nur noch als Ware betrachtet und nach Profitabilität und Massengeschmack (Kulturindustrie) bewertet, tötet er genau jene individuelle Innovationskraft ab, die er eigentlich braucht. Echter Fortschritt entsteht aus der »Autorität der Individuen«, die den Mut haben, über tradierte Muster hinauszudenken – nicht aus der Anpassung an den Markt.
Wenn echte Kunst Ausdruck individueller Autorschaft ist, wer sind dann diese Autoren? Sind es nur die Schriftsteller, Maler und Bildhauer? Joseph Beuys gibt uns eine radikale Antwort, die unser Arbeitsleben neu definiert.
Joseph Beuys' revolutionäre Idee »Jeder Mensch ist ein Künstler« hat das Verständnis von Kunst, Menschsein und gesellschaftlicher Verantwortung auf den Kopf gestellt. Dieser Satz wird oft missverstanden als die Behauptung, jeder müsse malen oder bildhauern können. Doch Beuys erweiterte den Kunstbegriff: Er sprach von der Kunstfähigkeit als einem anthropologischen Grundprinzip. Er stärkte damit genau jene „Autorität des Individuums“, die auch Bazon Brock fordert, gegenüber der „Autorität des Kollektivs“.
Vergessen Sie die Vorstellung, dass Kunst nur in Galerien und Konzertsälen existiert! Beuys sprengte die Grenzen des traditionellen Kunstbegriffs und sah Kunst als die Gestaltung der »Sozialen Plastik«, der Gesellschaft als Kunstwerk selbst. Er glaubte, dass jeder Mensch, unabhängig von Beruf oder sozialer Stellung, eine schöpferische Kraft in sich trägt und durch sein Handeln die Welt mitgestaltet. Ob er nun Krankenpfleger, Ingenieur, Manager oder bei der Müllabfuhr arbeitet – überall können sich Fähigkeiten künstlerisch entfalten und damit zum sozialen Ganzen beitragen.
Beuys sah in jedem Menschen einen »Kreator«, ein sich selbstbestimmendes Wesen mit »göttlicher« Schöpferkraft. Er ermutigte die Menschen, sich »als eine Art Gott« zu erkennen und aus »eigener Kraft« spirituell zu werden. Diese revolutionäre Idee stellt das traditionelle christliche Menschenbild auf den Kopf, das den Menschen oft als schwache und sündige Kreatur sieht. Aber auch das naturwissenschaftliche Weltbild der Aufklärung gerät ins Wanken: Der Mensch ist eben nicht länger ein hochentwickelter Affe, der in einer feindlichen Natur um knappe Ressourcen kämpft.
Beuys geht über beide Weltbilder hinaus, indem er die göttliche Würde des Menschen proklamiert und ihn dazu aufruft, seine eigene Schöpferkraft zu entdecken. Er spricht von einer »Auferstehung«, die nicht durch eine externe Macht, sondern durch den Menschen selbst vollzogen werden muss, indem er sich »in Kontakt bringt mit sich selbst« und seine schöpferischen Kräfte entfesselt.
Diese Erkenntnis ist eine enorme Herausforderung. Jahrhundertelang wurde den Menschen eingeredet, sie seien auf einen Gott oder einen Meister angewiesen, um Inspiration oder Erlösung zu finden. Beuys' Botschaft hingegen ist radikal:
»Es hilft uns jetzt kein Gott mehr! Der Mensch muss selbst die Verantwortung für sein Leben und seine Welt übernehmen.«
— Joseph Beuys
Arbeit und Berufung fallen in diesem neuen Verständnis zusammen: Arbeit ist nicht mehr nur ein Mittel zum Geldverdienen (Lohnarbeit), sondern ein Ausdruck von Kreativität und Verantwortung für die Welt. Als Künstler bin ich frei in meinen Entscheidungen, trage aber gleichzeitig die volle Verantwortung für die Folgen meines Handelns an der »Sozialen Plastik«. Die Zukunft der Kunst liegt nicht in Museen, sondern im Alltag, in der Art und Weise, wie wir leben, arbeiten und miteinander umgehen.
Wie sieht es aus, wenn diese »Künstler des Alltags« zusammenarbeiten? Beuys lieferte uns mit der »Honigpumpe« ein kraftvolles Bild für das Fließen von Energie und Arbeit in der Wirtschaft.
Die Verbindung zwischen Joseph Beuys' berühmter Installation »Honigpumpe am Arbeitsplatz« auf der documenta 6 (1977) und der spirituellen Bedeutung der Bienen in der Anthroposophie offenbart tiefere Einsichten in das Wesen der Zusammenarbeit in Unternehmen und Wirtschaft.
Die Installation war weit mehr als eine statische Skulptur; sie war ein lebendiger Organismus. Eine eigens konstruierte Maschine pumpte Honig durch ein komplexes Schlauchsystem, das sich durch das Treppenhaus des Fridericianums wand und sogar die Arbeitsräume der »Freien Internationalen Universität« (FIU) durchzog – jenem Ort, an dem über alternative Gesellschaftsmodelle diskutiert wurde.
Das Pumpen des Honigs, unter Beimischung von Luft, erzeugte ein rhythmisches Geräusch, das an eine Dampfmaschine oder ein atmendes Lebewesen erinnerte. Diese lebendige Qualität unterstrich Beuys' Intention: Die Gesellschaft ist keine starre Struktur, sondern ein lebendiger Prozess, der in ständiger Bewegung und Transformation begriffen ist. Die Wärme, die dabei entstand, war kein Abfallprodukt, sondern essenzieller Teil des Werkes.
Warum Honig? Warum Bienen? In der Anthroposophie, begründet durch Rudolf Steiner, gilt die Biene als ein »Wärme- oder Feuerwesen«. Im Bienenstock herrscht eine konstante Wärme, die fast exakt der Temperatur des menschlichen Blutes entspricht. Diese Wärme wird als Ausdruck eines höheren Bewusstseins und einer spirituellen Kraft gesehen. Rudolf Steiner betonte die Weisheit des Bienenstocks als Ganzes, die die Intelligenz der einzelnen Biene weit übersteigt.
Aus der Arbeitsteiligkeit der vielen einzelnen Bienen ergibt sich ein Ganzes, das mehr ist als die Summe seiner Teile. Steiner sah im Bienenstock ein Beispiel für ein ideales soziales Leben, in dem die Liebe und die Arbeit im Vordergrund stehen, während die persönliche Lust zugunsten des Gemeinwohls zurücktritt. Die Biene verwandelt den flüchtigen Nektar der Blumen in haltbaren, nährenden Honig und trägt so die »sprießende Liebe« der Pflanzenwelt in den Stock hinein.
Beuys sah Bienen als »Kollegen«. Für ihn symbolisierte der Honig in der Installation die Süße und den Reichtum, die aus gemeinschaftlicher Arbeit und Hingabe entstehen können. Übertragen auf unsere Wirtschaft bedeutet das: Die industrielle Produktion und die moderne Gesellschaft beruhen darauf, dass Menschen ihr geistiges Kapital entwickeln und kooperativ einsetzen. Wir entnehmen Stoffe aus der Natur (Nektar) und formen sie durch Wärme, Liebe und Arbeit in hochentwickelte Produkte (Honig) um, damit »jeder hat, was jeder braucht«. In einer Zeit, in der jeder Mensch ein Künstler ist, ist es unsere Aufgabe, den sozialen Organismus so zu gestalten, dass der Honig fließt – dass Ideen und Werte zirkulieren und nicht stauen.
Was hält diesen Organismus am Leben? Was verhindert, dass die Wirtschaft erkaltet und zur reinen Mechanik verkommt? Es ist eine Kraft, die wir in der Ökonomie selten benennen, die aber die eigentliche Triebfeder ist: Die Liebe. Der Mensch ist ein Wesen voller Kreativität. Doch was ist die Quelle dieser schöpferischen Kraft? Es scheint, dass die Liebe eine entscheidende Rolle spielt. Ohne eine empathische und geistige Bindung an die Welt und an die Zukunft bleibt jede Technik kalt und jede Wirtschaft seelenlos.
Kreativität lässt sich physikalisch und philosophisch als eine Kraft der »Synthropie«, also der Anti-Entropie, begreifen. Entropie ist ein Maß für Unordnung. Laut dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik nimmt die Entropie in einem geschlossenen System tendenziell zu – das System verliert Energie, erkaltet und zerfällt schließlich zu einer homogenen, leblosen Masse. Der Kältetot ist das Schicksal alles Materiellen.
Die Synthropie hingegen wirkt dieser Unordnung und dem Zerfall entgegen. Sie schafft Ordnung, Komplexität und neue Strukturen. Das Leben selbst ist ein synthropischer Prozess, und die menschliche Kreativität ist seine höchste Form. Die »Kunst«, die universell gültige Begriffe zum Ausdruck bringt, fördert diese Entwicklung des menschlichen Geistes und wirkt dem gesellschaftlichen Zerfall entgegen.
Um diese Kraft zu verstehen, lohnt ein Blick auf die griechische Philosophie, die drei Qualitäten der Liebe unterscheidet, welche auch für unser Wirtschaftsleben relevant sind:
Eros: Die leidenschaftliche, körperliche Liebe. Sie ist der Antrieb, das Begehren, aber oft auf das Momentane gerichtet.
Philia: Die Liebe zwischen Freunden, die auf gegenseitigem Respekt und Gemeinsamkeit basiert. Sie ist essenziell für Teamarbeit und Kooperation. Philia setzt jedoch zuerst die Liebe zum eigenen Ich voraus – die Freundschaft mit sich selbst. Nur wer sich selbst als schöpferisches Wesen achtet, kann auch das Ich des anderen achten.
Agape: Dies ist die höchste Qualität. Sie bedeutet, im Unterschied zur weltlichen Liebe, die heilige Liebe zur Menschheit als eine treibende Kraft hinter schöpferischem Handeln.
Diese Liebe (Agape) geht über die persönliche und individuelle Ebene hinaus. Sie umfasst die gesamte Menschheit, sowohl in der Gegenwart als auch in der Zukunft. Sie manifestiert sich in Handlungen, die das Wohl kommender Generationen im Blick haben. Ein Unternehmer, der nicht nur für den Quartalsgewinn arbeitet, sondern ein Produkt schafft, das der Menschheit langfristig dient, handelt aus Agape.
Agape ist die wollende Kraft hinter echtem schöpferischem Handeln. Eine Wirtschaft, die nur auf Gier (verzerrter Eros) oder Vetternwirtschaft (verzerrte Philia) basiert, wird entropisch – sie zerfällt. Eine Wirtschaft aber, die auf Agape basiert, ist synthropisch: Sie schafft dauerhafte Werte.
Das Zukunftsbild vom Menschen ist das vom Menschen als schöpferisches Wesen, dessen Potenzial durch die Liebe zur Menschheit entfacht wird. Der »Freiheitsprozess« verbindet das Bild vom »kreativen Menschen« mit der Vision von einer dem Gemeinwohl dienenden »kreativen Weltwirtschaft«.
Diese neue Wirtschaftsordnung veredelt im Wechselspiel von Freiheit und Fortschritt den Menschen, die Natur und den Kosmos. Unternehmen können ihrer Verantwortung für das 21. Jahrhundert nur gerecht werden, wenn sie konkrete Evolutionsschritte in Richtung Integration und Assoziation vollziehen – weg vom reinen Wettbewerb, hin zur Kooperation im Sinne der Honigpumpe.
Und da in der heutigen Zeit jeder Mensch ein Künstler ist, ist es die Aufgabe jedes Einzelnen, sich dahin zu entwickeln: Aus dem Chaos durch Wärme, Liebe und Arbeit neue, sinnvolle und zukunftsweisende Formen zu schaffen. Die Welt ist unser Atelier, und jeder von uns hat nicht nur die Möglichkeit, sondern die Pflicht, an diesem Meisterwerk mitzuwirken.
Schiller Institute, Megan Beets, Economic Class 4: The Economic Worth of Culture, Juni 2020, https://youtu.be/o-hpsV55ARw
LaRouche 1992 = LaRouche, Lyndon: «Christentum und Wirtschaft. Die wissenschaftlichen Gundlagen einer neuen, gerechten Weltwirtschaftsordnung», Dr. Böttiger Verlags-GmbH, Wiesbaden 1992, S. 10, S. 43-45
LaRouche 2010 = LaRouche, Lyndon: «Das Geheimnis der Weltwirtschaft. Lösung der globalen Systemkrise: Trennbankensystem und produktive Kreditschöpfung», E. I. R. GmbH, Wiesbaden 2010, S. 65, S. 80, S. 117-118
Bazon Brock: Hundertwasser und Beuys, November 2020, https://www.youtube.com/watch?v=4huOsnbNicY
Stüttgen, Johannes: »Heilung durch Kunst«Vortrag im Museum Wiesbaden am 21. November 2019Omnibus für Direkte Demokratie
Vortrag als Youtube-Video: https://youtu.be/8xlOkra5N_0, Vortrag als Buch: https://www.omnibus.org/publikationen#c449
Ullrich, Wolfgang: »Jeder Mensch ist ein Künstler. Beuys als Theologe«Vortrag in der ehemaligen Fabrik Kaiser & Dicke, Wuppertal, 2. Juni 2021.
Vortrag als Youtube-Video: https://youtu.be/5rINlvIhXnQ
PODCAST „Können Sie auch Honig pumpen?“ Joseph Beuys auf der Documenta 6
https://hamburgarts.de/die-legendaere-honigpumpe/
Anthrowiki: Bienen, https://anthrowiki.at/Bienen